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Reisebericht: Unsere Sommerferien 2017 auf Kreta

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Begonnen hat unsere Reise am Sonntagmorgen um 3:00 Uhr in der früh. Nachdem wir am Vortag alles gepackt hatten, mussten wir uns nur noch anziehen und die Koffern ins Auto tragen. Wobei nicht ganz... Da es Kevin's erster Flug war, wollte er vorher noch duschen, um nicht ungeduscht UND aufgeregt ins Flugzeug steigen zu müssen.

Also habe ich (während er sich in Ruhe fertig gemacht hat) die Verpflegung eingepackt, Myri geweckt und angezogen, damit wir pünktlich um 3:35 zum Flughafen Zürich fahren konnten.

 

Um 5:00 Uhr haben wir im airportparking.ch unser Auto abgegeben und sind zum Check-in gelaufen, damit wir unsere Koffer abgeben konnten. Den Check-in hatte ich bereits am Vortag online erledigt, was zu meinem erstaunen wirklich einfach und schnell ging. Anstehen mussten wir nur bei der Passkontrolle, weil diese erst um 5:30 Uhr öffnet. 

 

Unser Flug mit Niki Airline sollte um 6:10 von Zürich nach Heraklion starten. Ursprünglich hätten wir mit Air Berlin fliegen sollen. Air Berlin steckt jedoch in einer finanziellen Kriese, so dass sie alle Ferienflieger an Niki übertragen haben. 

Um ehrlich zu sein hatte ich anfangs aufgrund der vielen schlechten Bewertungen auf Tripadvisor grosse bedenken, mit Niki zu fliegen. Da wir aber bei einer Stornierung der Flüge die vollen Kosten hätten selber tragen müssen und dies uns definitiv zu teuer war, hatten wir uns entschieden, das Risiko einzugehen.

 

  

 

Das Flugzeug war mit Air Berlin beschriftet und startete pünktlich. Die Sitzplätze hatte ich sehr früh gegen einen Aufpreis reserviert, da wir möglichst weit vorne sitzen wollten. Es war ein ruhiger Flug mit einer sehr freundlichen Crew. Die Verpflegung kostet extra und es gibt keine Unterhaltung an Bord. Das wussten wir aber bereits vor dem Flug, so dass ich das Frühstück mitgebracht habe. Damit die Zeit wie im Flug vergeht, hatten wir unsere Nintendo DS und die neue Nintendo Switch dabei. Der reine Flugzeit war ca. 2 Stunden und 30 Minuten. 

 

 Aussicht auf die Insel Kreta aus dem Flugzeug

 

Um ca. 10:30 Uhr Ortszeit sind wir in Heraklion gelandet (Kreta hat eine Zeitverschiebung von +1 Stunde). Heraklion ist Kretas Hauptstadt. Der Flughafen ist sehr klein und chaotisch. Nachdem wir unser Gepäck geholt haben, sind wir zu unserem Reiseveranstalter um die Reisedokumente zu holen. Dort wartete bereits unser Taxifahrer (wir hatten einen privaten Transfer gebucht), der uns zum Hotel brachte.

 

Noch vor dem Mittagessen kamen wir ins Nana Beach Hotel an. Das Hotel liegt zwischen Hersonissos und Stalida und ist ca. 30 Minuten vom Flughafen entfernt. In Griechenland wird es als 5 Sterne Hotel angepriesen. In unseren Katalogen aber auf Wunsch des Hotels als 4 - 4.5 Sterne.

Unser Zimmer war zu unseren erstaunen bereits fertig, so dass wir uns direkt umziehen und die Anlage erkunden konnten. 

Das Zimmer war im Haupthaus im 2. Stock und hatte einen wunderschönen Blick auf das Meer und den Hügel. Es war zwar nicht besonders gross, hatte aber ein schönes Bad mit Dusche. Für Myri wurde ein Klappbett bereitgestellt. Das Elternbett bestand aus zwei Betten, die zusammengeschoben wurden. Die Klimaanlage funktionierte tadellos. Insgesamt war das Zimmer und der Balkon nicht spektakulär, für unsere 5 Nächte reichte es vollkommen aus. Bei einem längeren Aufenthalt würde ich jedoch ein grösseres Zimmer empfehlen.

 

 

 Aussicht aus unserem Zimmer

 

Die Anlage ist im kretischen Stil gebaut, mit vielen kleinen Bungalows und Gassen, so dass man das Gefühl hatte, als wäre man in einem kleinen Dorf. Sie ist ausserdem sehr weitläufig, hat verschiedene Pools (darunter auch ein Ruhepool nur für Erwachsene und einen Kinderwasserpark). Es gibt verschiedene Bars, Snack Bars und Restaurants, darunter zwei Buffet- und 4 à la carte Restaurants (griechisch, Fisch, italienisch und asiatisch). Die à la carte Restaurants können pro Aufenthaltswoche alle einmal im All-inklusive-Package (mit vorheriger Reservierung) besucht werden. Um das Angebot abzurunden gibt es auch einen Mini Markt mit unserer Meinung nach anständigen Preise.

 

Am ersten Tag (Sonntag) waren wir am flachabfallenden Strand und haben uns im Meer erfrischt. Der Strand ist sehr schön in einer Bucht angelegt. Wir empfehlen jedoch Badeschuhe mitzunehmen, da weiter im Wasser der Boden sehr steinig wird (ich habe mir den grossen Zehen so fest angeschlagen, dass er ohne Badeschuhe bestimmt geblutet hätte). 

Abends haben wir in Hauptrestaurant gegessen. Es gab viele verschiedene Speisen, ein Kinderbuffet und Showcooking mit täglich wechseldem Fisch/Fleisch.

Nach dem Essen haben wir zufällig eine Märchen-Theaterstück-Aufführung der Animateure entdeckt. Die Show bestand aus einer Geschichte mit einem Spaziergang. Währenddessen gab es verschiedene Stationen, bei denen die Kinder das Märchen herausfinden und der Märchenfigur helfen konnten, etwas wichtiges wiederzufinden, das die Figuren verloren hatten. Erst dann konnten sie wieder ins Märchenbuch zurückkehren. Die Eltern hatten zusätzlich Zeit, sich einen ersten Überblick über die Anlage zu verschaffen. Wir fanden, dass die Show echt toll gemacht war und hatten einiges zu lachen.

 

 

Die Badebucht mit dem flachabfallenden Strand

 Der Sandstrand

 

Am zweiten Tag (Montag) wollte Myri in den Pool schwimmen gehen. Da die Liegen am Hauptpool bereits früh morgens reserviert waren (ich glaube das ist überall so, egal ob es Verbotsschilder gibt oder nicht, deshalb rege ich mich schon gar nicht mehr darüber auf...), sind wir zum Kinderpool ausgewichen, das direkt neben des Kinderclub lag. So konnte Myri den Kindern zuschauen und beschloss am Nachmittag den Kinderclub auszutesten, obwohl sie Angst hatte, dass sie niemand verstand. Der Club ist jeden Tag (ausser Mittwoch) von 10:00 - 12:30 Uhr und von 15:00 - 18:00 Uhr geöffnet. Myri wurde von den Animateure herzlich empfangen, so dass sie sich sofort wohl gefühlt hat. Also konnten Kevin und ich unbesorgt ein paar Stunden zu zweit geniessen. 

Abends um 20:00 Uhr gibt es jeden Tag eine Mini Disco. Hier können die Kinder mit der Animateuren auf der Bühne tanzen bis zum umfallen. Das war jeden Tag Myris grösstes Highlight. Sie liebte die Tänze in den verschiedenen Sprachen und die kleinen Spiele, die es währenddessen gab. Nach der Mini Disco durften gross und klein eine spannende Zaubershow erleben, bevor wir erschöpft und glücklich ins Bett fielen.

 

Am dritten Tag (Dienstag) wollten wir Kreta erkunden und haben bei unserer Reiseleiterin einen Ausflug gebucht. Was genau der Ausflug beinhaltete, ob er sich gelohnt hat und mit Kinder empfehlenswert ist, verrate ich euch in einem separaten Beitrag.

Abends nach der Mini Disco gab es im Kinderclub eine elternfreie Kinderdisco mit Popcorn und verschiedene Spielen. Kevin und ich haben uns ein Cocktail geschnappt und den Strand bei Nacht genossen. 

 

 Der Hauptpool bei Nacht

 

Am vierten Tag (Mittwoch) war das Wetter sehr windig und bewölkt, so dass wir einen entspannten Tag am Pool verbracht haben. Im Mini Markt haben wir uns mit einer Luftmatratze und einem aufblasbaren Orca eingedeckt, die Myri nicht abwarten konnte, auszutesten. 

Das Abendessen haben wir im griechischen à la carte Restaurant zu uns genommen. Leider war das italienische bereits ausgebucht und da weder Kevin noch Myri grosse Fischesser sind, hatten wir uns entschieden, nur das griechische zu testen. Die Vorspeisen waren sehr lecker. Wir durften alle Vorspeisen aus der Speisekarte probieren und waren danach bereits satt. Der Hauptgang war für uns enttäuschend. Mein Lamm war sehr fettig und Kevin's Hähnchenbrust mit Rahmsosse sah aus, als wäre die Rahmsosse direkt aus der Packung auf das Fleisch gekippt worden. Die Nachspeise war wieder sehr lecker. 

Unser Essensfazit nach 6 Tage Kreta ist, dass die Griechen super Vor- und Nachspeisen machen können. Die Hauptgänge sind jedoch entweder immer von der Zusammensetzung und vom Geschmack recht ähnlich oder nicht unser Fall.

Als Abendprogramm gab es eine Tanzshow mit Lichter und Feuer, die spektakulär war. Myri's Augen glänzten vor Begeisterung und auch wir hatten einen Menge Spass. Ihr grösstes Highlight war, dass alle Kinder auf die Bühne durften, um mit den Tänzern das Hotel-Lied zu tanzen.

 

 Eines der 7 Pools

 

Für den zweitletzten Tag (Donnerstag) hatte ich einen Halbtages-Ausflug gebucht, von dem ich Euch auch in einem separaten Beitrag berichten möchte, damit dieser Reisebericht nicht zu lange wird...

Am Nachmittag wollte Myri nochmal in den Kinderclub und abends ein letztes Mal die Mini Disco geniessen. Nach der Disco gab es noch eine lustige Comedy-Show, die aber eher was für die Erwachsenen war, was aber für Myri nicht tragisch war.

 *Affilate Link*

 

Unser Flug war am Freitag erst für 20:25 Uhr abends geplant, hatten wir das Glück, einen late Check-out buchen zu können, so dass wir den letzten Tag in Ruhe am Strand verbracht haben. 

Unser Taxi hat uns pünktlich abgeholt und zum Flughafen gefahren. Auch beim Check-in waren die Zustände sehr chaotisch, da der Flughafen für so viele Menschen viel zu klein ist. Es gab viel zu wenige Sitzplätze, so dass wir anfangs stehen mussten. Unser Flug war eine halbe Stunde verspätet, was wir nicht so schlimm fanden. Wir sind dennoch fast pünktlich um ca. halb elf in Zürich gelandet. 

 

Wir hatten tolle Ferien und konnten super entspannen und abschalten. Das Hotel fanden wir auch super und würden es auf jeden Fall nochmal buchen. Die Griechen sind trotz der Kriese, die das Land seit Jahren plagt, immer sehr freundlich und herzlich gewesen (besondern zu Myri), so dass wir uns in ihrem Land sehr willkommen gefühlt haben. 

 

Wenn du weitere Infos zum Hotel haben möchtest, hier noch die offizielle Homepage.

 

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